Curse of Pirates wird von Valve auf dem Steam Deck offiziell als Spielbar eingestuft. Das maritime Action-Roguelike von Funky Parrot und HeroCraft PC läuft auf der Handheld-Hardware reibungslos mit minimalem Stromverbrauch, verfehlt die „Verifiziert“-Auszeichnung jedoch aufgrund kleiner UI-Texte, gelegentlicher Tastatur-/Maus-Tastenanzeigen und erforderlicher Steuerungsanpassungen in bestimmten Menüs.

Übersicht zur Steam Deck-Kompatibilität

Die automatisierten und manuellen Tests von Valve bewerten, wie Titel unter SteamOS ohne externe Peripheriegeräte laufen. Curse of Pirates erfüllt die grundlegenden Leistungsanforderungen, weist jedoch spezifische Handheld-Besonderheiten auf, die in den offiziellen Store-Bewertungen vermerkt sind.

Feature / MetrikSteam Deck-StatusDetails & Hinweise
Deck-VerifizierungsstufeSpielbarErfüllt die grundlegenden Kriterien für Spielbarkeit; kleinere UI- und Eingabeanpassungen erforderlich.
StandardgrafikLäuft gutLäuft nativ ohne Notwendigkeit spezieller Proton-Leistungsoptionen.
StandardsteuerungFunktional (erfordert Anpassungen)Kann das Wechseln von Layouts oder die Nutzung des Touchscreens für die Menünavigation erfordern.
BildschirmsymboleGemischtKann gelegentlich Tastatur-, Maus- oder generische Gamepad-Tastenhinweise anzeigen.
TextlesbarkeitSuboptimalBestimmte Interface-Texte und Statuswerte werden auf dem 7-Zoll-/7,4-Zoll-Display klein dargestellt.
Steam CloudUnterstütztSpielstände werden automatisch zwischen Desktop-PC und Steam Deck synchronisiert.
Speicherbedarf~1 GBGeringer Speicherplatzbedarf basierend auf den offiziellen Mindestanforderungen von 1 GB.

Controller-Layout und Fehlerbehebung bei Eingaben

Die häufigste Hürde auf dem Steam Deck betrifft die Konfiguration der Steuerung. Während des Early Access und der anfänglichen 1.0-Veröffentlichung berichteten Spieler, dass sich das Schiff zwar mit dem Analogstick steuern ließ, Menüs für Stufenaufstiege oder Basis-Upgrades jedoch nicht auf reguläre Gamepad-Eingaben reagierten.

Die Entwickler haben einen speziellen Patch mit dem Titel Hotfix: Gamepad input & button rebinding veröffentlicht, um Menüblockaden und nicht reagierende Gamepads zu beheben. Wenn auf deinem Deck Menüs nicht reagieren oder Navigationsprobleme auftreten, befolge diese Schritte:

  1. Controller-Vorlage überprüfen: Öffne das Steam-Overlay durch Drücken der Steam-Taste, navigiere zu den Controller-Einstellungen und stelle sicher, dass die aktive Vorlage auf ein Standard-Gamepad und nicht auf eine Belegung für „Tastatur (WASD) und Maus“ eingestellt ist.
  2. Den Touchscreen nutzen: Valves Einstufung als „Spielbar“ hebt hervor, dass einige Funktionen über Standard-Controller-Konfigurationen unzugänglich bleiben. Verwende den Touchscreen des Steam Decks oder das rechte Trackpad (als Maus konfiguriert), um durch knifflige Upgrade-Menüs oder unbestätigte UI-Knoten zu navigieren und zu klicken.
  3. Besonderheiten bei der Menünavigation: Einige Spielerberichte weisen darauf hin, dass Kapitel-Auswahlbildschirme oder Basismenüs Eingaben über das Steuerkreuz (D-Pad) unerwartet interpretieren können (z. B. das Aufrufen von Hilfemenüs statt nach oben zu scrollen) oder das Scrollen mit dem rechten Stick nicht registrieren. Wenn Basismenüs nicht scrollen, ziehe die Menüoberfläche direkt über den Touchscreen.

Überlegungen zu Leistung und Akkulaufzeit

Curse of Pirates setzt auf eine ressourcenschonende 2D-Pixel-Art-Optik und moderate Systemanforderungen (mindestens 2,0-GHz-CPU, 2 GB RAM und 1 GB verfügbarer Speicherplatz). Dank dieses geringen Bedarfs wird die APU des Steam Decks kaum beansprucht.

  • Bildrate und Stabilität: Die Standard-Grafikkonfiguration liefert im frühen bis mittleren Spielverlauf eine konstante Leistung. Wenn Builds jedoch durch Elementarmale (Feuer, Gift, Blitz, Leere) komplexer werden und die Gegnerschwärme auf den fünf Seekarten zunehmen, berichten Nutzer von gelegentlichen Mikrorucklern beim Frame-Pacing. Diese Ruckler spiegeln Leistungseinbrüche wider, die auch auf regulären Desktop-PCs bei chaotischen Wellen im späteren Spielverlauf auftreten.
  • Akkulaufzeit: Aufgrund der minimalen Hardwareanforderungen sorgt der Betrieb des Spiels bei Standard-TDP-Einstellungen im Vergleich zu 3D-Roguelikes für eine spürbar längere Akkulaufzeit. Eine Begrenzung der Bildwiederholrate auf 60 Hz oder 45 Hz gewährleistet ein flüssiges Gameplay und schont gleichzeitig den Akku bei ausgedehnten Seefahrten.
  • Spielstand-Synchronisierung: Dank der offiziellen Steam-Cloud-Unterstützung werden Fortschritte, Freischaltungen und Meta-Progressionswährungen bei bestehender WLAN-Verbindung automatisch zwischen Steam Deck und PC synchronisiert, sobald die Spielsitzung beendet wird.

Häufig gestellte Fragen

Ist Curse of Pirates auf dem Steam Deck verifiziert?

Nein. Curse of Pirates hat den Status Spielbar und nicht „Verifiziert“. Es läuft ohne schwerwiegende Grafikprobleme, aber die kleine Textskalierung und gelegentliche Eigenheiten bei der Menünavigation verhindern das Erreichen des grünen Verifizierungs-Badges.

Wie behebe ich das Einfrieren des Spiels in Stufenaufstiegs-Menüs auf dem Steam Deck?

Stelle sicher, dass dein Spiel auf die neueste Version aktualisiert ist, die den Hotfix Gamepad input & button rebinding enthält. Sollte ein Menü einmal nicht mehr auf Controller-Tasten reagieren, tippe die Auswahl direkt auf dem Touchscreen des Steam Decks an, um dein Upgrade zu bestätigen und weiterzuspielen.

Unterstützt Curse of Pirates Cloud-Spielstände auf dem Steam Deck?

Ja. Die offizielle Steam-Cloud-Integration ist aktiv, sodass Runs, freigeschaltete Crewmitglieder, Male und Meta-Progressions-Upgrades nahtlos zwischen PC und Steam Deck übertragen werden.